Pulmonale HypertoniePulmonale Hypertonie bedeutet: Lungenhochdruck. Nun fragt man sich natürlich zu Recht, was Erektionsprobleme mit Lungenhochdruck zu tun haben? In der Lunge wie auch im Penis kommt das Enzym PDE 5 zum Einsatz. Im Penis sorgt es dafür, dass die Erektion nachlässt, in der Lunge verengt es die Blutgefäße. Bei Lungenhochdruck sind also die Blutgefäße verengt und dadurch steigt der Blutdruck in den Gefäßen der Lunge stark an. Das widerum bedeutet, dass die rechte Hälfte des Herzens weitaus mehr leisten muss als unter normalen Umständen allerdings kann es diese Leistung nicht dauerhaft erbringen, es droht Herzversagen. Die Sauerstoffversorgung sämtlicher Organe wird eingeschränkt, es kann zu lebensbedrohlichen Zuständen kommen. Die Wirkstoffe in den Potenzmitteln aus der Gruppe der PDE-5-Hemmer sorgen hier für Abhilfe. Man schätzt, dass inzwischen weit mehr als 100.000 Menschen weltweit, die an pulmonaler Hypertonie erkrankt sind, durch den Einsatz von Potenzmitteln gerettet werden konnten. Das Medikament wird in Kombination mit einem zweiten Medikament verabreicht, das die Gefäße erweitert. Pulmonale Hypertonie ist nicht heilbar. Der Zusammenhang wird vielleicht noch einfacher verständlich, wenn man bedenkt, dass die Firma Pfizer, die den Wirkstoff Sildenafil entwickelte, eigentlich nach einem Medikament gegen Bluthochdruck forschte. Die Nebenwirkung, die während dieser Forschungen vollkommen zufällig entdeckt wurde, nahm man erfreut zur Kenntnis und entwickelte daraufhin Viagra, das 1998 auf den Markt gebracht wurde. |
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